Sonntag, 28. Juni

Konfisonntag am 28. Juni 2020

Treffpunkt um 10 Uhr an der Kirche Maitis.

Weitere Informationen finden Sie hier

Anmeldung zur Konfirmation 2020/2021

Anmeldung Konfirmandenunterricht 2020/21

Bis 19. Juni 2020 sollen sich die Jugendlichen aus Wäschenbeuren, Maitis, Hohenstaufen und deren Teilgemeinden für den Konfirmationsjahrgang 2020/21 anmelden.

Einige wurden schon angeschrieben; wer nicht angeschrieben wurde, aber trotzdem am Konfirmandenunterricht interessiert ist, soll sich bitte beim Gemeindebüro Hohenstaufen melden.

Empfehlenswert ist der Besuch des Konfirmandenunterrichts für die Jugendlichen, die im nächsten Schuljahr die 8. Klasse besuchen.

Die Taufe ist nicht Voraussetzung für den Besuch des Konfirmandenunterrichts.

Nachbarschaftshilfe Wäschenbeuren

Die Situation auf Grund der Ausbreitung des Corona-Virus macht es notwendig, wichtige Entscheidungen und Vorgaben im Bereich Organisierte Nachbarschaftshilfe zu treffen.
Um ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen besonders zu schützen und zum Schutz der Nachbarschaftshelfer/innen ist es uns leider bis auf weiteres nicht mehr möglich das Angebot der Organisierten Nachbarschaftshilfe „Unterm Staufen“ in gewohntem Umfang aufrecht zu erhalten. Dies gilt für Einsätze im häuslichen Umfeld, wie Betreuung- und Besuchsdienst und dem begleitenden Fahrdienst. Da es uns ein großes Anliegen ist auch und gerade in der momentanen unsicheren Lage für Menschen, die Hilfe und Unterstützung brauchen, da zu sein, bieten wir für die nächsten Monate zwei neue Dienste an:
Besorgungsdienst ab Haustür
Einkäufe – den Gang zur Apotheke – ein Rezept vom Arzt – den Gang zur Post…
Telefonisch vereinbart, werden unsere Nachbarschaftshelfer/innen die Einkaufstasche, den Einkaufszettel, das Geld für den Einkauf an der Haustüre abholen und die Besorgungen für Sie übernehmen. Dann wird der Einkauf wieder an der Haustüre abgestellt.
 Telefonpaten, die Sie einmal oder auch zweimal am Tag oder nach Bedarf anrufen, um zu hören wie es ihnen geht, für ein Gespräch zur Verfügung stehen, die gefragt werden können, wenn es für Sie schwierige Entscheidungen oder Situationen gibt, oder die einfach zuhören, wenn Sie erzählen und etwas zu sagen haben.
Für die neuen ehrenamtlichen Dienste werden wir in dieser besonderen Situation keine Kosten berechnen und keine schriftlichen Vereinbarungen mit Ihnen treffen. Eventuell anfallende Kosten werden die katholische Kirchengemeinde, der Krankenpflegeverein Wäschenbeuren/Birenbach und die kommunale Gemeinde gemeinsam übernehmen.


Für die Vermittlung unserer Dienste und für Ihre Fragen, in dieser für uns allen neuen Herausforderung, stehen Ihnen unsere Einsatzleiterinnen Sandra Käßer und Petra Heer-Weber in der kommenden Zeit verlässlich als Gesprächspartner zu folgenden Zeiten zur Verfügung:


Mo 9.00 Uhr – 11.00 Uhr
Di 9.00 Uhr – 11.00 Uhr
Do 9.00 Uhr – 11.00 Uhr
Fr 9.00 Uhr – 11.00 Uhr



Wenden Sie sich bitte telefonisch unter 07172 1875513 oder per Mail onh@se-untermstaufen.de mit Ihren Anliegen an unsere Einsatzleiterinnen.



Mit diesen Entscheidungen reagieren wir auf die momentane Lage und hoffen damit einen Beitrag zur Bewältigung der Krise und zum Erhalt Ihrer Gesundheit leisten zu können. Die Sorge um das Wohlergehen hilfsbedürftiger Menschen bleibt uns, gerade in dieser Situation, eine wichtige Aufgabe.
Simone Jäger, für den Träger der Organisierten Nachbarschaftshilfe „Unterm Staufen“.

Kirche lädt zum "Balkonsingen" ein

Gemeinsames Singen hilft gegen Angst und Unsicherheit. Die evangelische Kirche lädt deshalb um 19 Uhr zum gemeinsamen "Balkonsingen" ein. Mit einem der bekanntesten Abendlieder.

Menschen in Italien und Spanien haben es vorgemacht: Sie stellen sich spontan ans offene Fenster oder auf den Balkon und beginnen zu singen. Manche begleiten sich selbst auf der Gitarre, andere wagen es ganz ohne Instrument. Immer aber laut und deutlich vernehmbar, über die Straße. In den Nachbarhäusern stimmen andere mit ein, und so entsteht Gemeinschaft über die erzwungene Distanz hinweg, Gefühl, Trost und menschliche Wärme ohne direkte Berührung.

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) will das nun aufgreifen und lädt um 19 Uhr zum "Balkonsingen" ein. Das Lied, das gemeinsam gesungen werden soll, zählt zu den "Klassikern" mit Volksliedstatus. Fast jeder kennt es, es erinnert an Kindheit, vermittelt Behütung und Geborgenheit: Die Verse zu "Der Mond ist aufgegangen" von Matthias Claudius seien "voller Zuversicht und Vertrauen", schreibt die EKD in ihrem Aufruf. Aus ihnen spreche ein Gottvertrauen, dass viele auch in Zeiten der derzeitigen Corona-Krise aufatmen lassen könne. Doch auch Krankheit, Bedrohung und Tod blieben nicht ausgespart.

Abendläuten als Einladung zum Abendgebet

Der Kirchengemeinderat hat beschlossen, sich dem ökumenischen Aufruf zum Abendläuten anzuschließen. Täglich um 19.30 Uhr läuten die Glocken unserer drei Kirchen und laden ein zum Innehalten und zum Gebet. Unser Landesbischof schreibt dazu: „Die Glocken sollen uns daran erinnern, dass wir unser Leben auch in diesen Krisentagen mit dem großen Horizont der Gegenwart Gottes sehen. Die Glocken rufen uns zur Andacht und Fürbitte. Wir denken an die kranken Menschen und alle, die im medizinisch-pflegerischen Bereich, im öffentlichen Dienst, in den Familien und Nachbarschaften für Unterstützung und Hilfe sorgen.“ Vorschläge für ein Abendgebet finden Sie hier

Du wirst ein Teil von unserem Jugendkreis!

Erlebnis, Spaß, Action, Gemeinschaft, Glaube … - das alles findest du in unserem Jugendkreis, der jüngst sein zweijähriges Bestehen gefeiert hat. Du bist herzlich eingeladen ein Teil unserer amüsanten und offenen Gruppe zu werden. Wir treffen uns monatlich und genießen das unterschiedlichste Programm, von einem ruhigen Abend im Jugendraum, über Outdoor-Aktivitäten bis hin zu Ausflügen. Unser Programm ist so gestaltet, dass es wirklich jede/r feiert.

Kontakt: jugend.kahdontospamme@gowaway.gmx.de, 015117727052 (Christian Köngeter)

Die Jugend sucht Gesellschaftsspiele für den Jugendraum!

Haben Sie Spiele übrig, die vollständig sind und wir gut in (Klein-) Gruppen spielen können? Dann würden wir uns über gespendete Spiele freuen. Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf (jugend.kahdontospamme@gowaway.gmx.de) oder bringen die Spiele einfach zum nächsten Gottesdienst mit. Vielen herzlichen Dank, wir freuen uns schon jetzt darüber J.

 

 

PFLEGENDE ANGEHÖRIGE – Schulungsreihe 2020 (Mai bis Juli)

Wer Angehörige zu pflegen hat, der hat alle Hände voll zu tun. Da tut Hilfe not und der Alltag will gut organisiert werden. Auf diese Situation ist die angebotene Schulung abgestimmt. Ich empfehle deshalb allen Betroffenen, dieses hervorragende Angebot zu nutzen. Warten Sie nicht, bis Ihnen Ihre Aufgabe über den Kopf wächst. Flyer für die Schulungsreihe sind beim Seniorennetzwerk Göppingen erhältlich.

Für die kirchliche Seniorenarbeit im Kirchenbezirk grüßt Sie herzlich Ihr Diakon Wolfgang Ockert

Gesundheitliche Veränderungen im Alter

Montag, 11.05.2020, 14.30 -16 Uhr

Referentin: Dr. med. Antje Oberacker

 

Praxistipps für den Pflegealltag

Montag, 25.05.2020, 14.30 -16 Uhr

Referentinnen: Sabrina Kwiatkowski, Hella Spohn 

 

Pflegeversicherung - wie kann sie helfen?

Montag, 08.06.2020, 14.30 -16 Uhr

Referentin: Erika Clement

 

Den Geldbeutel im Kühlschrank, aber eigentlich waren es Diebe

- Umgang mit  demenzkranken Menschen

Montag, 22.06.2020, 14.30 -16 Uhr

Referentin: Astrid Kuhn

 

Vergiss‘ dich nicht - Selbstfürsorge für  Angehörige

Montag, 06.07.2020, 14.30 -16 Uhr

Referentin: Astrid Kuhn

 

Kursbegleitung: Tina Hemminger, Seniorennetzwerk Göppingen

Kirchstr. 11, 73033 Göppingen Tel: 07161 650-5241  E-Mail: THemmingerdontospamme@gowaway.goeppingen.de

 ANMELDESCHLUSS: 30. APRIL 2020

 VERANSTALTUNGSORT: Im Café der Wilhelmshilfe e.V.  Wichernweg 1, 73035 Bartenbach

„Pfarrer für Homo-Segnungen“ – Brief von Pfarrer Jens Rembold an seine Gemeinde

Göppingen-Hohenstaufen, den 3.4.2019

Liebe Gemeinde,

da dieses Thema, sobald es öffentlich debattiert wird, schnell verzerrt oder sehr einseitig dargestellt erscheint, habe ich bisher dazu nichts öffentlich gesagt. Aufgrund des Artikels in der heutigen NWZ „Pfarrer gegen Homo-Segnungen“ möchte ich aber doch kurz und deutlich reagieren und meine Position dazu darstellen. Ich tue dies aus Fürsorge für die schwulen und lesbischen Menschen in unserer Gemeinde, deren Pfarrer ich bin und sein will.

Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren ist für mich keine Frage. Darüber weiterhin zu debattieren, finde ich langweilig. NATÜRLICH bitte ich in meinem Amt als Pfarrer für zwei liebende Menschen, die füreinander und für Menschen um sie herum in einer festen Verbindung Verantwortung übernehmen wollen, um Gottes Segen und Beistand. Als Pfarrer der Evangelischen Gemeinde am Hohenstaufen mache ich das gern, gern auch so offiziell und öffentlich, wie es das Kirchenrecht zulässt. Doch auch unabhängig davon stehe ich selbstverständlich allen Menschen in unserer Gemeinde (oder darüber hinaus) als Pfarrer mit ihren Fragen rund um Glaube, Ehe, Beziehung und Verantwortung mit Zeit, Rat und Segen zur Verfügung.

Ich bin wirklich der Meinung, dass wir in unserer Kirche und Gesellschaft dringendere Fragen zu bearbeiten haben. Deshalb möchte ich auch alle, die sich an meinen Worten stören, dringend bitten, nicht mit mir in eine Debatte einsteigen zu wollen. Ich habe wirklich den Eindruck, dass zu diesem Thema alles gesagt ist.

Auf der anderen Seite respektiere ich Menschen, die in ihrem Glauben ernsthaft bemüht sind, biblische Texte in ihrem Leben wirksam sein zu lassen. Ich wünschte, in unserer Gesellschaft gäbe es mehr davon. Wer in der Bibel Orientierung für sein Leben sucht, kann in seinem Verständnis mancher Texte zu ganz anderen Ergebnissen kommen als ich. Es ist nicht meine Absicht, dessen Überzeugungen der Lächerlichkeit preiszugeben. Wer in der Bibel nach Wegweisern für sein Leben sucht und ernsthaft versucht, nach ihnen zu leben, hat meinen vollen Respekt. Auch wenn ich die gleichen biblischen Texte anders verstehe. Auch wenn ich den Eindruck habe, manche Lesarten mancher Texte führen zu Gedanken, Worten und Handlungen, die von Gott gesegnetes Leben einschränken und behindern.

Diese Vielfalt in unserer Kirche müssen wir aushalten. Darin liegt auch der Reichtum der Kirche Christi hier auf Erden.

Ihr Pfarrer,

Jens Rembold