Aktuelle Information zu Gottesdiensten und Gemeindeleben

Wir freuen uns, dass wir nun wieder Gottesdienste feiern, uns begegnen und treffen können.  Auch wenn dies weiter mit Einschränkungen verbunden ist, an die wir uns aus Gründen des Infektionsschutzes halten müssen.

Gottesdienste

Auf Beschluss des Kirchengemeinderates finden die Gottesdienste in der Regel vorerst abwechselnd in Hohenstaufen (10.15 Uhr) oder Wäschenbeuren (10.30 Uhr) statt. Dabei gelten folgende Regelungen:  

- Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (blaue OP-Maske bzw. eine FFSP 2 Maske)

- Abstand von 2 Metern zwischen Einzelpersonen (Paare und Familien können beieinander sitzen)

- kürzere Dauer von ca. 35 Minuten, kein Gemeindegesang.

Kindergottesdienst kann leider noch nicht gefeiert werden ( es gibt aber digitale Angebote unter www.kirche-mit-kindern.de )                     

Taufen können als selbständige Taufgottesdienste wieder stattfinden, Trauungen sollen zunächst noch weiter aufgeschoben werden

Bei Bestattungen am Grab können gegenwärtig bis zu 100 Personen Abschied nehmen.                                                                                                                                       

Besuche und Seelsorge

Der ehrenamtliche Besuchsdienst in den Häusern ruht noch, aber Seelsorge und Besuche durch Pfarrer Rembold sind nun wieder möglich. Kommen Sie gerne auf uns zu, wenn Sie ein Gespräch oder einen Besuch wünschen.  Oder sonst ein Anliegen oder Fragen haben.                         

Pfarrer Jens Rembold: Tel.07165 91880, E-Mail: Jens.Rembolddontospamme@gowaway.elkw.de    

Gemeindebüro und Gemeinderäume

Das Gemeindebüro Hohenstaufe ist geöffnet. Bitte achten Sie auf Abstand und tragen Sie eine geeignete Maske (blaue OP-Maske bzw. eine FFSP 2 Maske).                                                        

Tel. 07165 91880,

E-Mail: Pfarramt.Hohenstaufendontospamme@gowaway.elkw.de

Bürozeiten Frau Krafft: Dienstag 15-17 Uhr, Mittwoch 9-12 Uhr, Freitag 9-11 Uhr.    

Pfarrer Rembold wird in Zukunft regelmäßig donnerstags von 10.30-12.00 in der Evangelischen Martin-Luther-Kirche (Uhlandstr. 19) anwesend und ansprechbar sein.

Die Gemeinderäume sind für Gruppen und Kreise weiter geschlossen.

Der Verlauf der Pandemie bringt es mit sich, dass Regelungen und Maßnahmen ständig im Fluss sind. Über die örtlichen Mitteilungsblätter und die Homepage versuchen wir Sie über neue Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten. Kommen Sie gerne auf uns zu, wenn Sie Fragen haben oder Unklarheiten bestehen.               

Bibelabendreihe im März: Ostern verstehen

In Gemeinden höre ich ab und zu dies: „Ich bin schon Christ*in, aber dieser Kreuzestod Jesu bleibt mir irgendwie fern…“ Ich möchte gerne Ostern verstehen! Geht Dir das auch so?

Glaube an Jesus Christus kann in unserem Leben, in den Gemeinden und überall eine positive, lebensfröhliche Kraft ausstrahlen. Doch zu seinen Kerngeschichten gehört auch die vom Kreuz, von einem grausamen Tod, der nach menschlichen Begriffen so sinnlos wirken kann. Glauben Christen an einen gekreuzigten Verbrecher? Ist der christliche Glaube an die Auferstehung nach dem Kreuzestod ärgerlich und töricht? Und was hat Jesu Gang zum Kreuz mit mir zu tun? Weil die Zeit in der Passionswoche für diese Fragen nicht ausreicht, treffen wir uns an vier Abenden vor Ostern (über Video-Konferenz, sofern es Corona nicht anders zulässt), um gemeinsam den Weg Jesu zum Kreuz mitzugehen und uns gemeinsam und gegenseitig zu fragen, wie wir das Geschehen verstehen können und welche tiefe Wahrheit für uns darin enthalten ist.

Mittwochs, 10.3.-31.3., 20.00-21.30 Uhr, voraussichtlich über Videokonferenz. Dafür braucht ihr ein Gerät mit Mikrofon und Kamera (Laptop, Tablet oder Mobiltelefon). (Wenn die Technik für eine Videokonferenz ein Problem ist, können wir gern gemeinsam nach einer Lösung suchen.)

Begrenzte Platzzahl. Bitte per Telefon oder Email bis 3.3. anmelden.

Herzliche Einladung!

Pfarrer Jens Rembold

Aus dem Konfirmationsunterricht

Seit Monaten treffen sich die 19 Konfirmandinnen und Konfirmanden aus unserer Gemeinde mit Pfr. Jens Rembold jeden Mittwochnachmittag online in Video-Konferenzen.

In den letzten Wochen haben wir das Thema „Gebet“ durchgenommen.

Dies werden wir nun in die Tat umsetzen: Ab dem 28.2. beteiligen sich Konfirmandinnen und Konfirmanden in Kleingruppen an der Gestaltung unserer Gottesdienste.

Der sonst übliche festliche Vorstellungsgottesdienst konnte in diesem Jahr nicht stattfinden.

Die Konfirmation wird in zwei Gruppen im Juni stattfinden.

!!Wir suchen Dich für unser Video/YouTube-Team!!

Seit ein paar Monaten ist „Kirche am Hohenstaufen“ auch auf YouTube! Es entstanden ganz unterschiedliche Filme über unser buntes Gemeindeleben, mal nachdenklich und ruhig, mal laut und fröhlich. Ein paar hundert Menschen konnten schon über den Bildschirm ein bisschen am Gemeindeleben teilnehmen. Filmen, schneiden, mischen – das macht uns Spaß! Dir auch? Oder du möchtest es mal ausprobieren und lernen? Wir suchen Menschen (jeden Alters), die mit uns Filmideen entwickeln und umsetzen und unser Gemeindeleben ein Stück weit über den Bildschirm erlebbar machen. Vorkenntnisse sind hilfreich, aber nicht erforderlich.

Bei Interesse bitte Kontakt aufnehmen mit Pfr. Jens Rembold (Email: jens.rembolddontospamme@gowaway.elkw.de Tel. 07165 91880).

Aus dem Kirchengemeinderat

In der letzten Sitzung des KGR blickten wir zurück auf unsere besonderen Veranstaltungen in der Advents- und Weihnachtszeit:

Die „Offene Kirche“ in Hohenstaufen mit ihren vielfältigen Angeboten wurde sehr gut angenommen. Es gab viele positive Rückmeldungen. (Die Initiatorinnen überlegen sich deshalb schon, eventuell in der nächsten Adventszeit ein ähnliches Angebot zu machen!)
Am Heiligen Abend wurde in Hohenstaufen das Krippenspiel zweimal aufgeführt, damit trotz der coronabedingten Einschränkungen alle kommen konnten, um sich die Weihnachtsgeschichte anzuschauen.
In Wäschenbeuren wurde diesmal das Krippenspiel aus Platzgründen auf den Pausenhof der Stauferschule aufgeführt. Der Gottesdienst war gut besucht. Alles hat sehr gut geklappt, und das Spiel kam bei den Besuchern auch sehr gut an. Im Anschluss daran wurde in der Kirche die Christvesper gefeiert.
Auch in Maitis war dieses Jahr alles anders: Kein Krippenspiel in der Kirche, dafür aber ein Krippenspiel mit Wander-Stationen durch das ganze Dorf – mit der Krippe in einem richtigen Stall! Die wandernden Familien waren durchweg begeistert. Viele waren der Meinung: „Das sollte man wieder so machen!“
Abschließend kann man für alle Gemeindeteile sagen: Es war in diesem Jahr eine ganz besondere und trotz großer Einschränkungen sehr schöne Weihnachtszeit.

In der Sitzung musste auch ein weniger erfreulicher Punkt angesprochen werden:
Im Kirchsaal der Kirche in Hohenstaufen ist die Heizung defekt. Sie muss erneuert werden. Da wird in Zukunft eine größere Aufgabe auf unsere Gemeinde zukommen!

Übergangsweise zu Gast in der Kirche Wäschenbeuren: Neue Gruppe der Evangelischen Freikirche der Siebenten-Tages-Adventisten feiert vier Wochen lang Gottesdienste in der Martin-Luther-Kirche

Vor ein paar Wochen fragte eine kleine Gruppe aus der evangelischen Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten aus Göppingen und Lorch bei uns an, ob es eventuell denkbar wäre, dass wir übergangsweise einen Raum für Gottesdienste vermieten könnten.

Es fanden daraufhin mehrere Begegnungen und Gespräche statt, teilweise begleitet vom Weltanschauungsbeauftragten unserer Landeskirche Pfarrer Andreas Oelze (Stuttgart), durch die sich unser Kirchengemeinderat ein Bild von dieser Gruppe machen konnte. Denn die Vermietung eines kirchlichen Raums für Gottesdienste einer anderen Gemeinde ist eine große Entscheidung, die gut abgewogen werden muss. Themen dieser Gespräche waren die Gottesdienstgestaltung, die Kirchenstruktur, das Bibelverständnis, die Taufe, die Spannung zwischen biblischen Frauenbildern und echter Gleichberechtigung, die biblische Problematisierung von gleichgeschlechtlicher Liebe, Ehe, Mission, Ökumene und anderes. In den Gesprächen stellten wir viele Gemeinsamkeiten zwischen der evangelisch freikirchlichen Gruppe und unserer evangelisch landeskirchlichen Gemeinde fest, aber natürlich auch Unterschiede. Nach diesem ersten Kennenlernen scheint uns eine temporäre Vermietung denkbar.

Nun wirft die gemeinsame Nutzung einer Kirche durch mehrere Gemeinden (auch bei einer zeitlich überschaubaren Vermietung) eine Menge organisatorischer und kirchlich-theologischer Fragen auf. Weil sich diese nur durch ein intensiveres Kennenlernen weiter im gemeinsamen Gespräch klären lassen, hat sich der Kirchengemeinderat zunächst zu einer kurzen Mietphase „zum Test“ von vier Wochen entschlossen. Diese Zeit nutzen wir für den Dialog und gegenseitige Gottesdienstbesuche und für Erfahrungen mit Vermietungen generell. Danach diskutiert unser Kirchengemeinderat, ob eine längere Vermietung, z.B. für ein paar Monate, denkbar ist.

Diese Vermietung hat keinerlei Auswirkungen auf unsere Gottesdienstpläne, da unsere Gäste Gottesdienste an Samstagen feiern.

Mein persönlicher Eindruck ist: Unsere Gemeinden sind beide auf je ihrem Weg, immer mehr zu einer echten Gemeinde Christi hier auf Erden werden zu wollen. Wir haben gemeinsame evangelische Wurzeln, sind eine zeitlang verschiedene Wege gegangen, gehen nun ein Stück Wegs gemeinsam, und sind uns beide darüber klar, dass wir noch nicht angekommen sind. Diese Auffassung bietet beiden Gemeinden gute Chancen, voneinander lernen zu können.

Ab Samstag, 30.1., begrüßt unsere Gemeinde nun die Gruppe der Siebenten-Tags-Adventisten als Gäste für die nächsten Wochen. Die Gottesdienste der Gruppe der Siebenten-Tags-Adventisten sind öffentliche Veranstaltungen. Wir freuen uns auf spannende und interessante Begegnungen.

Für weitere Fragen stehe ich gern zur Verfügung.

Ihr Pfarrer Jens Rembold

Chronik Leonhardskirche Maitis „Geschichte & Geschichten“

Für die Finanzierung der Renovierung ist neben vielen anderen Aktionen nun die seit längerem geplante Broschüre „Leonhardskirche Maitis, Geschichte & Geschichten" fertig geworden, ein interessantes, humorvolles Büchlein, das auch die Erinnerung an das Gemeindeleben, wie es früher war, erhalten soll.

Ab sofort ist es zum Preis von 13,50 Euro erhältlich

  •        jeweils nach den Gottesdiensten
  •        im Pfarramt, Pfarrgasse 14, Hohenstaufen
  •        im Pfarrbüro, Lorcher Straße 2/2, Wäschenbeuren
  •        in der Raiffeisenbank, Gmünder Straße 39, Maitis
  •        bei Fam. Weiler, Friedhofweg 1, Maitis
  •        bei Fam. Weirich, Hirschhof 1, Hohenstaufen

Vielen Dank an Angelika und Hans Boxriker, Alfred Rapp, Klaus Orthner und Familie Gürtler für wissenswerte Beiträge aus der Geschichte, Erinnerungen, Bilder und Gedichte.

Ein großes Dankeschön gilt allen Firmen und Geschäften, die mit einem Werbebeitrag dazu beigetragen haben, dass dieses Projekt entstehen konnte. Wir wünschen viel Vergnügen beim Lesen.

Lieselotte Weirich, Ulrike Hauber

Abschiedsgrüße

Ja, liebe Gemeindeglieder, liebe Menschen in Wäschenbeuren, nun ist es soweit: Im Gottesdienst am 17. Januar in Hohenstaufen werde ich mich von der Gemeinde und aus dem aktiven Pfarrdienst verabschieden. Beinahe 9 Jahre sind es geworden in Wäschenbeuren, zuerst noch im Verbund mit Rechberghausen, seit 2018 in der neuen Konstellation mit Hohenstaufen und Maitis. Es war eine bewegte, aber auch sehr spannende und ereignisreiche Zeit, auf die ich mit Dankbarkeit zurückblicke.

Auf diesem Wege möchte ich mich sehr herzlich bei allen bedanken, die ich kennenlernen und mit denen ich zusammenarbeiten durfte – nicht nur innerhalb der Kirchengemeinde, sondern auch im ökumenischen Miteinander, im Kontakt mit der bürgerlichen Gemeinde und den Vereinen. Ich danke für alle Offenheit und das Vertrauen, das mir hier entgegengebracht wurde, für konstruktive Zusammenarbeit und unkomplizierte Unterstützung.

Die Pfarrstelle mit einem halben Dienstauftrag, die ich innehatte, wurde im letzten Pfarrplan gestrichen und wird deshalb leider nicht mehr besetzt werden. Pfarrer Jens Rembold wird künftig alleine für Wäschenbeuren zuständig sein.

Wenn ich nun Abschied nehme, werden viele Erinnerungen an die Jahre hier mit mir gehen.

Ich wünsche Ihnen für die kommende Zeit alles Gute. Gottes Segen begleite Sie auf allen Wegen und in den Aufgaben des neuen Jahres.

Herzlich grüßt Sie

Pfarrerin Gisela Schindler-Sautter

Neues von der Kinderkirche:

 

Es war anders, Anders war aber sehr schön!!

Unter diesem Motto haben wir dieses Jahr unser Krippenspiel gefeiert.

Wir wollten unser Krippenspiel dieses Jahr aufgrund der aktuellen Lage

auf der Wiese neben unserer Martin-Luther-Kirche feiern. Leider hat

das Wetter nicht mitgemacht.  Allerdings lassen wir uns von ein bisschen Wind

und Regen nicht einschüchtern. Kurzentschlossen wurde der Schulhof zu

zu unserer neuen Herberge. Wir hatten viel Platz, es waren alle im Trockenen,

und wir hatten wieder viel Freude bei unserem Krippenspiel.

Wir möchten hiermit allen Danke sagen, die diesen Gottesdienst

möglich gemacht haben. Es war ein völlig anderer Gottesdienst.

Anders war trotzdem sehr, sehr schön.

                                                                                                               Tina Blessing

 

Beim Gottesdienst an Heiligabend auf dem Schulhof haben wir unsere beiden langjährigen Mitarbeiterinnen im Kindergottesdienst, Christiane Dangelmaier und Tina Blessing, mit herzlichem Dank verabschiedet.

Wir suchen, wenn die Kinderkirche wieder startet, dringend neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter! Wenn Sie Freude und Interesse an dieser Aufgabe haben, melden Sie sich doch bei Pfarrer Jens Rembold oder Frau Krafft im Gemeindebüro Hohenstaufen (Tel. 07165 91880).

 

Derzeit kann der Kindergottesdienst leider nicht stattfinden. Aber ihr könnt

jeden Sonntag übers Internet einen Kindergottesdienst mitfeiern auf www.kirchemitkindern-digital.de. Schaut doch mal rein!

Du wirst ein Teil von unserem Jugendkreis!

Erlebnis, Spaß, Action, Gemeinschaft, Glaube … - das alles findest du in unserem Jugendkreis, der jüngst sein zweijähriges Bestehen gefeiert hat. Du bist herzlich eingeladen ein Teil unserer amüsanten und offenen Gruppe zu werden. Wir treffen uns monatlich und genießen das unterschiedlichste Programm, von einem ruhigen Abend im Jugendraum, über Outdoor-Aktivitäten bis hin zu Ausflügen. Unser Programm ist so gestaltet, dass es wirklich jede/r feiert.

Kontakt: jugend.kahdontospamme@gowaway.gmx.de, 015117727052 (Christian Köngeter)

Die Jugend sucht Gesellschaftsspiele für den Jugendraum!

Haben Sie Spiele übrig, die vollständig sind und wir gut in (Klein-) Gruppen spielen können? Dann würden wir uns über gespendete Spiele freuen. Nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf (jugend.kahdontospamme@gowaway.gmx.de) oder bringen die Spiele einfach zum nächsten Gottesdienst mit. Vielen herzlichen Dank, wir freuen uns schon jetzt darüber J.

 

 

„Pfarrer für Homo-Segnungen“ – Brief von Pfarrer Jens Rembold an seine Gemeinde

Göppingen-Hohenstaufen, den 3.4.2019

Liebe Gemeinde,

da dieses Thema, sobald es öffentlich debattiert wird, schnell verzerrt oder sehr einseitig dargestellt erscheint, habe ich bisher dazu nichts öffentlich gesagt. Aufgrund des Artikels in der heutigen NWZ „Pfarrer gegen Homo-Segnungen“ möchte ich aber doch kurz und deutlich reagieren und meine Position dazu darstellen. Ich tue dies aus Fürsorge für die schwulen und lesbischen Menschen in unserer Gemeinde, deren Pfarrer ich bin und sein will.

Segnung von gleichgeschlechtlichen Paaren ist für mich keine Frage. Darüber weiterhin zu debattieren, finde ich langweilig. NATÜRLICH bitte ich in meinem Amt als Pfarrer für zwei liebende Menschen, die füreinander und für Menschen um sie herum in einer festen Verbindung Verantwortung übernehmen wollen, um Gottes Segen und Beistand. Als Pfarrer der Evangelischen Gemeinde am Hohenstaufen mache ich das gern, gern auch so offiziell und öffentlich, wie es das Kirchenrecht zulässt. Doch auch unabhängig davon stehe ich selbstverständlich allen Menschen in unserer Gemeinde (oder darüber hinaus) als Pfarrer mit ihren Fragen rund um Glaube, Ehe, Beziehung und Verantwortung mit Zeit, Rat und Segen zur Verfügung.

Ich bin wirklich der Meinung, dass wir in unserer Kirche und Gesellschaft dringendere Fragen zu bearbeiten haben. Deshalb möchte ich auch alle, die sich an meinen Worten stören, dringend bitten, nicht mit mir in eine Debatte einsteigen zu wollen. Ich habe wirklich den Eindruck, dass zu diesem Thema alles gesagt ist.

Auf der anderen Seite respektiere ich Menschen, die in ihrem Glauben ernsthaft bemüht sind, biblische Texte in ihrem Leben wirksam sein zu lassen. Ich wünschte, in unserer Gesellschaft gäbe es mehr davon. Wer in der Bibel Orientierung für sein Leben sucht, kann in seinem Verständnis mancher Texte zu ganz anderen Ergebnissen kommen als ich. Es ist nicht meine Absicht, dessen Überzeugungen der Lächerlichkeit preiszugeben. Wer in der Bibel nach Wegweisern für sein Leben sucht und ernsthaft versucht, nach ihnen zu leben, hat meinen vollen Respekt. Auch wenn ich die gleichen biblischen Texte anders verstehe. Auch wenn ich den Eindruck habe, manche Lesarten mancher Texte führen zu Gedanken, Worten und Handlungen, die von Gott gesegnetes Leben einschränken und behindern.

Diese Vielfalt in unserer Kirche müssen wir aushalten. Darin liegt auch der Reichtum der Kirche Christi hier auf Erden.

Ihr Pfarrer,

Jens Rembold